Lang ist es her als der Vorgänger WRC 7 vor gut zwei Jahren in die heimischen Wohnzimmer kam. Nun steht der Nachfolger auf der Matte und wir haben ihn ausgiebig getestet.

Als WRC 7 im Oktober 2017 erschienen ist, gab es verhaltene Gefühle. Die Grafik war nicht aktuell, der Sound klingt seit 2010 immer noch schlecht und viele bemängelten fehlende Inhalte. Andere wiederum lobten das Spiel in höchsten Tönen. Das Spiel solle doch allgemein viel Spaß machen, es sei abwechslungsreich und die Strecken wären die “realistischsten Fiktivstrecken”, welche es auf dem Markt gibt. Im allgemeinen blieb also die Negativbewertung überwiegend. Hat man sich in WRC 8 endlich mal an alle Problemstellen gesetzt?

Da man vermutlich aus Lizenztechnischen Gründen ein Jahr pausierte, ließ man WRC 8 zur Saison 2018 entfallen. Währenddessen hat Entwickler KT Racing und Vermarkter Bigben in Sachen Rallyesport nicht pausiert, sondern hat sich die Rechte an V-Rally gekrallt, worauf letztes Jahr ein neuer Ableger der beliebten Serie auf Nintendo und PlayStation-Konsolen erschienen ist – dieses mal allerdings auf allen Plattformen. Somit konnte man sich im Gebiet des Rallyesports doch weiter ausleben. In diesem Jahr sollte es aber wieder soweit sein, als man bereits im Januar 2019 WRC 8 angekündigt hatte.

Für WRC 8 haben uns die französischen Entwickler hinter der Serie viele neue Inhalte versprochen. Unter anderem gibt es einen komplett überarbeiteten Karriere-Modus mit Fähigkeitsbaum, Trainingseinheiten und Team-Management, allerdings hat sich einiges auf technischer Seite getan. So gibt es erstmals dynamische Wetterbedingungen und eine komplett überarbeitete Fahrzeugphysik. Weiterhin finden sich mit Chile und Türkei zwei neue Rallyes in der Saison 2019 und somit in WRC 8 wieder. Auch hat man sich an bereits bestehende Rallyes gesetzt. So haben KT Racing die Rallye Deutschland und Monte-Carlo neu aufgesetzt. Insgesamt bietet WRC 8 100 Wertungsprüfungen bei 14 Rallyes des Kalenders. Zuzüglich können wir allerdings noch auf das Trainingsgelände sowie auf Trainingsrundkurse gehen, um unsere Fähigkeiten als Rallyefahrer zu verbessern. Dabei können wir auf eine große Auswahl an Fahrzeugen zurückgreifen. Neben den Hauptserien WRC, WRC 2 und Junior WRC, gibt es auch Bonusfahrzeuge, welche sich aus legendären Boliden der Rallye-Weltmeisterschaft zusammensetzen.

Üblicher Aufbau in WRC 8

Was die Modis angeht, setzt WRC 8 keine neuen Maßstäbe. Uns erwartet ein, mittlerweile in jedem Spiel standardisiertes, Kacheldesign, welche fünf übergeordnete Reiter aufweist. Unter dem Tab “Home” findet man verschiedene Schnellzugänge zu den Online-Herausforderungen und zu den letzten Aktivitäten, allerdings auch eine News-Kachel sowie unsere DriverCard, in welcher unsere Abzeichen und unsere Statistiken einsehen können.

Im Solo-Tab finden wir einzelnen verständlicherweise Solo-Modis. Neben der Karriere, einem schnellen Spiel und einer Saison, können wir uns dort auch für eine freie Fahrt auf dem Testgelände entscheiden oder gar eine Trainingseinheit auf einem der zahlreichen Rundkurse absolvieren. Während wir unter dem Wettbewerbs-Tab die aktuelle Online-Herausforderung, einen lokalen sowie Online Multiplayer und das Teilnahme-Event zur eSport-Saison finden können. Auch ein Showroom ist in WRC 8 vorhanden.
Aller Anfang ist schwer

Schon in der Promophase von WRC 8 kündigten KT Racing einen komplett überarbeiteten Karriere-Modus an. Hinzu kommt ein großes Team-Management sowie ein F&E-Baum (Forschung und Entwicklung) und Trainingseinheiten zwischen den Rallyeläufen rund um den Globus.

In Sachen Simulation bin ich als Tester immer gerne auf der “höchsten Schwierigkeitsstufe” unterwegs, damit ich ein authentisches Feeling darüber bekomme, was ich hier gerade mache. Außerdem macht es einfach mehr Spaß. In WRC 8 haben wir die Möglichkeit zwischen vier dieser zu wählen. Dabei stehen uns Leicht, Mittel, Schwierig bis Authentisch zur Verfügung. Es sollte keine große Herausforderung sein, um zu wissen, was ich für meinen ersten Versuch ausgewählt habe. Des Weiteren bietet das Spiel eine Option, welche sich “PermaCrash” schimpft. Mit der Aktivierung dieser Option gibt es keine Neustart-Funktion und je nach Stärke eines Aufpralls beziehungsweise Unfalls kann eine Rallye dann auch mal schnell für einen vorbei sein.

Blauäugig, wie ich halt mal so bin, habe ich natürlich während meines Tests alles auf der höchsten Stufe eingestellt. Nach zig Rallyes auf den letzten Plätzen, bei absoluter Topform, habe ich dann bemerkt, dass ich diese Stufe eventuell doch besser herunter stellen sollte. Allerdings kann der Schwierigkeitsgrad während der laufenden Karriere nicht mehr verändert werden, wodurch ich dann neustarten musste.

Also kam, was kommen musste. Ich habe die Karriere neu gestartet – dieses mal auf “Schwer” – während ich zumindest den PermaCrash aktiviert gelassen habe. Jetzt finde ich mich im hauptsächlich im Mittelfeld wieder und habe allerdings auch schon diverse Siege einheimsen können. So macht WRC 8 gleich viel mehr Spaß. Für jeder, der nicht gleich eSport-WRC-Profi werden will, als Tipp zum Spielstart.

Das steckt im neuen Karriere-Modus

Das bereits erwähnte Team-Management, stellt sich anfangs als recht unübersichtlich dar. Sobald man aber den Überblick hat, oder einfach beim Tutorial zugehört hat, findet man sich doch besser zurecht. Über die Karriere verteilt, werden wir immer bessere Bewerber bekommen, welche länger ohne Erholung als zum Beispiel Mechaniker oder Meteorologe arbeiten können. Die bestehenden Mitglieder können auch im Fähigkeitsbaum (kurz F&E für Forschung und Entwicklung) auf eine Art geupdatet werden. Denn anders als in der F1-Reihe von Codemasters, bezieht sich der Fähigkeitsbaum nicht nur auf das Fahrzeug, sondern auch auf das Team.

In der Forschungs- und Entwicklungsabteilung werden uns vier Unterkategorien zur Verfügung gestellt, in welcher wir die Leistung und die Zuverlässigkeit des Autos steigern können. In den beiden anderen können wir das Team an sich verbessern und ihnen bessere Arbeitsverhältnisse ermöglichen.

Für jede abgeschlossene Rallye gibt es einen Punkt, mit welchem wir einen weiteren Abschnitt freikaufen. Sobald wir auch einen Podiumsplatz erreichen, erhalten wir auch einen weiteren Punkt, womit wir uns nach jeder Rallye gleich zwei Verbesserungen kaufen können.

Testläufe bringen den Karrieremodus in Fahrt

Zwischen den offiziellen Läufen der Weltmeisterschaft haben wir die Möglichkeit, zu trainieren. Dabei stehen uns Trainingseinheiten auf Rundkursen, bei Extrembedingungen und bei Vorabtests statt. Die einfachen Trainingseinheiten sind dazu da, dass wir einfach das Auto kennen lernen und eventuell ein Setup für die verschiedenen Untergründe aufbauen können. Die Tests unter Extrembedingungen stellen uns vor unrealistische aber herausfordernde Aufgaben. So müssen wir mit einem gerade noch fahrtüchtigen Auto eine Wertungsprüfung bestreiten, bei welcher es Nacht und am regnen ist. Dementsprechend ist das Auto fast unmöglich zu steuern, wobei wir allerdings noch die beste, für uns mögliche, Zeit rausholen sollen.

Neben den Testfahrten stehen uns allerdings noch Vorabtests bereit, welche sich als Tests bei anderen Herstellern kristallisieren. So fahren wir in der WRC 2 mit einem Ford im Nachwuchsprogramm, können aber “heimlich” Testfahrten für Skoda bestreiten, wo unser Ansehen für das jeweilige Team steigt oder, bei schlechten Leistungen, fällt. Natürlich kriegt das Team, bei welchem wir aktuell unter Vertrag stehen das mit, wodurch wir dort an Ansehen verlieren. Sobald wir das Interesse eines anderen Hersteller geweckt haben, werden wir zu einem Herausforderungs-Event eingeladen, in welchen wir nach erfolgreichem Abschließen das Team wechseln können. Dadurch sind erstmals in der WRC-Reihe auch Teamwechsel während der laufenden Saison möglich.

Mit den Tests kommen echt abwechslungsreiche Momente zum Karrieremodus, welche man in den letzten Jahren vermisste. Dass man die Testeinheiten bekommt, ist auch ziemlich wichtig. Denn bei WRC 8 wurden die Schrauben an der Fahrphysik merklich angezogen.

Umfangreichstes Gameplay aller WRC-Spiele

Mit den eben bereits genannten Trainingseinheiten und Vorabtests des Karrieremodus, kommt schon eine sehr große Komponente dazu. Solche Tests sind auch abseits der Karriere möglich. Dabei können wir uns etwa die Teststrecken aussuchen oder wir fahren einfach in der Freien Fahrt auf einem riesigen Areal mit zahlreichen Wechsel der Untergründe.

Erstmals hat KT Racing in V-Rally 4 (2018) ein Testareal zur Verfügung gestellt, auf welchem der Spieler einfach mal an seine Grenze gehen konnte. In WRC 8 kommt eine solche Open World auch wieder zum Einsatz, wobei uns alle Untergründe der offiziellen WRC-Läufe geboten werden – außer Schnee und Eis. Auf dem Testareal gibt es Schotterstrecken, welche uns mit zahlreichen Sprüngen an Finnland erinnert, oder Strecken mit sehr feinem Schotter, welche wiederum an Rallyes aus Portugal und Sardinien angelehnt sind. Natürlich gibt es auch die schnellen Landstraßen der Rallye Korsika, aber auch die Weinberge der Rallye Deutschland.

Natürlich kann man sein Auto so aufs äußerte testen, während es auch mal Spaß machen kann, um Häuser oder andere Landschaftselemente zu driften. Wie es in der DiRT-Serie schon Alltag ist, können wir auch unser eigenes kleines Gymkhana veranstalten. Wie schon gesagt, bringt genau sowas eine riesige Abwechslung ins Gameplay in WRC 8.

Dynamische Wetterbedingungen sind fordernd

In WRC 8 gibt es erstmals dynamische Wetterwechsel, bei welchem sich das Wetter dramatisch schnell verschlechtern kann. Das ganze fordert dem Fahrer hinter dem Lenkrad auch einiges an Können ab. Sobald es regnet, muss das Fahrverhalten dringend verändert werden!

Während meines Tests zu WRC 8 kam es ausgerechnet auf Asphalt zum ersten mal vor. Wer auf Slicks bei herrlichem korsischen Frühlingswetter startet, sollte nicht erwarten, dass es regnen könnte. Allerdings passierte genau das. Sobald der Sturm sehr schnell aufgezogen ist, kann man das Auto kaum noch richtig auf der Straße halten. Dadurch bin ich abgeflogen und die Rallye war für mich gelaufen.

Ganz am Anfang der Karriere hat man noch keinen Meteorologen, welcher einem sagen könnte, was man jetzt besser für Reifen aufzieht. Dadurch sind des öfteren spannende Momente aufgetreten, welche unglaublich fordernd, aber dadurch auch spannend, waren. Sobald man den Slot im Team für einen Meteorologen frei hat, kann dieser natürlich besetzt werden. Dabei sollte man beachten, dass um so besser der Meteorologe ist, die Ansagen auch genauer und weitreichender werden.

Dabei ist es positiv zu bemerken, dass selbst die KI-Kontrahenten Probleme mit den Witterungsbedingungen haben können. So sind plötzlich Hinterbänkler schnell ganz vorne mit dabei. Man merkt der KI an, dass sie genauso am pokern ist, wie man selbst. Dadurch waren solche Rallyes, bei welchem sich das Wetter während einer Wertungsprüfung veränderte, immer am spannendsten. Denn die Künstliche Intelligenz ist an den eigenen Zeiten fixiert, was mega nervig sein kann. Seit WRC 5 wird dieses System verwendet.

Die Gegner werden vom System an die eigenen Zeiten angepasst, wodurch man niemals sonderlich schneller ist. Dadurch soll ein gewisser Spannungseffekt entstehen. Am besten sieht man das auf Rundkursen, bei welcher zwei Boliden nebeneinander starten. Der zweite Fahrer, neben einem selbst, ist zwar auf der Strecke viel schneller im Ziel der Wertungsprüfung, dennoch hat man im Endergebnis selbst die schnellste Zeit überhaupt gefahren. Die Zeiten passen sich also nicht auf die tatsächliche Geschwindigkeit an, sondern auf eine Art Zufallsgenerator. Das ist natürlich Quatsch und gehört auf keinen Fall in eine Rennsimulation. Leider geht KT Racing seit vier Jahren diesen Weg.

Standard-Multiplayer auch in WRC 8

Egal welchen Multiplayer man auswählt, es bleibt das gleiche Erlebnis wie in den letzten Teilen. Dabei gibt es einen Splitscreen-Modus (Offline), bei welchem wir mit Freunden nacheinander starten, und einen Online-Modus, bei welchem wir zeitgleich mit allen Fahrern starten. Es gibt also keine großen Überraschungen. Dennoch macht die ein oder andere Runde gegen echte Spieler sehr Spaß.
Steuerung überzeugt in allen Belangen

Technisch gesehen, ist WRC 8 ein Sprung ganz nach vorne. Dabei hat sich die Fahrphysik der Steuerung deutlich angezogen. In der World Rally Championship gibt es Schnee sowie Eis, Schotter, Matsch und Asphalt als Streckenuntergründe, welche die 500.000 Euro kostenden WRC-Boliden befahren müssen. Alle davon kommen natürlich auch in WRC 8 vor.

Wie man bereits im Vorfeld ankündigte, haben die französischen Entwickler KT Racing ihre Fahrphysik für WRC 8 umfangreich überarbeitet. Dabei legte man viel Wert auf die verschiedenen Untergründe des Rallyesports. In WRC 8 fallen die besonders auf. Die Kontrolle über das Fahrzeug bei Untergrundwechsel zu halten, ist sehr fordernd, was einem SimRacer allerdings viel Spaß bereiten sollte.

Bei der Rallye Monte-Carlo wechselt man von leicht verschneiten Straßen auf einen komplett vereisten Bergpass, welcher mit den kleinen Spikes kaum noch befahrbar ist. In diesen Momenten muss das Auto sehr grazil und zielgerichtet gesteuert werden. Ansonsten ist ein Ausfall durch einen Abhang sehr wahrscheinlich.

Allerdings gibt es auch bei der Rallye Spanien den stetigen Wechsel zwischen Asphalt und Schotter, bei welchen man Kompromisse eingehen sollte, ob man nun eher Slicks oder grobstolliges Profil für die nächsten Etappen verwendet. Dabei sollte man darauf achten, welcher Untergrund denn als nächsten am meisten vorkommt. Vorab kann man das einsehen, sodass man seine Entscheidung leichter fällen kann.

Dass es noch dynamisches Wetter gibt, macht die Reifenwahl noch weitaus schwerer, als sie so oder so schon ist. Als Beispiel hat man dann bei der Rallye Spanien die Wahl zwischen soften und harten Mischungen bei Asphalt- und Schotterreifen, bei welchen die jeweils softe Mischung die bessere für Regen ist. Hat man jetzt aber längere Wertungsprüfungen vor sich, muss man entscheiden, ob man lieber sicher, dafür aber wesentlich langsamer, fahren will oder ob man schneller unterwegs sein will, dabei aber dringend auf die Reifen achten sollte. Ein Tanz auf Rasierklinge.

Insgesamt macht die Physik – wie sich Autos bewegen und bewegen lassen – den besten Eindruck. Natürlich ist WRC 8 keine Hardcore-Rallysim wie Richard Burns Rally, allerdings will es das auch gar nicht sein.

Schöne Grafik, schöne Umgebung

Auch grafisch hat WRC 8 einiges zu bieten. Neben der soliden KT Engine, welche ebenfalls komplett überarbeitet wurde, werden uns wunderschöne Wettereffekte geboten. Bei allen Tageszeiten (Tag, Nacht, Dämmerung und Sonnenaufgang) macht WRC 8 einen ordentlichen Eindruck. Auch Regen und Schnee verleihen ein wunderbares Feeling.

In DiRT Rally(1) gab es einen Designfehler, welcher einige Spieler störte. Bei der Deutschland Rallye legte man einen braunen oder beigen Schleier über die Wertungsprüfungen der weltbekannten Panzerplatte, welcher, warum auch immer, ebenfalls in WRC 8 vorhanden ist. Auch bei der Korsika Rallye ist das Fall, was teilweise recht unnatürlich aussieht. Zumindestens für die Jahreszeit. Normalerweise ist das Saarland, sowie die Rheinland-Pfalz im Sommer und Korsika im Frühling alles andere als herbstlich, sondern eher knallig grün und bunt. Ansonsten bleibt nicht viel zu meckern.

Die Umgebungen sind detailreich und passen zu den realistischen Strecken. Deutschland als Beispiel sieht “InGame” auch tatsächlich aus wie das echte Saarland, in dem der echte Lauf zur Rallye-WM stattfindet. An manchen Orten, bei welchen man viel Weitsicht hat, fehlt hier und da auch etwas. Diese Einsparungen für die Performance auf der PlayStation sind aber völlig OK, wobei man diese auch bei anderen Spiel vorfindet.

Insgesamt ist die Grafik definitiv in der Neuzeit angekommen, wobei man im direkten Vergleich zur DiRT-Serie sagen muss, dass diese natürlich immer noch das Nonplusultra der Rallyespiele ist.

Der Sound bleibt eine Katastrophe

Der Sound der WRC-Reihe bleibt weiterhin eine Katastrophe. Die Boliden hören sich teilweise kaum bis gar nicht wie deren Originale an. Der sogenannte “Exhaust Pop” durch eine Fehlzündung, welcher einen lauten Knall und eventuell Flammen entstehen lässt, ist in WRC 8 nicht am Auto, sondern wird Monoton im Nirgendwo generiert, was in Wiederholungen sehr skurril daherkommt.

Hin und Wieder hat WRC 8 aber Ausreise. Vor Allem bei den Bonusfahrzeugen gibt es einige Fahrzeuge, welche sehr gut und realistisch klingen. Dazu zählen zum Beispiel der Lancia Stratos oder auch der Porsche, welche jeweils ziemlich gut an die Originale rankommen. Allerdings machen die skurril monotonen Knalle aus dem Auspuff das Klangbild im Gesamten wieder etwas komisch.

Fazit

Sind KT Racing mit WRC 8 endlich da angekommen, wo die Reihe immer sein sollte? Ja, wenn es nach mir geht. Der Umfang an Strecken, an Fahrzeugen, in der Karriere und vor Allem an Neuerungen sind stark. Das sollte man für zwei Jahre Entwicklungszeit aber auch erwarten. WRC 8 ist definitiv ein gutes Rennspiel.

Die Karriere bieten so viele und zahlreiche Neuerungen, dass ich sie schon gar nicht mehr alle aufzählen möchte. Die Testsessions machen einfach Spaß, während die normalen Rallyes auch sehr abwechslungsreich sein können. Die Fähigkeits- und Entwicklungsabteilung sowie das Team-Management runden den Karrieremodus ab und schenken einem viele Spielstunden.

Auch das Gameplay wirkt komplett überarbeitet einfach gut. Das es jetzt plötzlich regnen kann und man auf alles achten muss, damit das Auto auf der Straße bleibt, ist unglaublich gelungen. Die neue Teststrecke sowie die Freie Fahrt und die überarbeiteten Rallyes sind ein echte Hingucker und machen Spaß zu spielen.

Grafisch und was die Umgebung angeht. ist der aktuelle Ableger da, wo es sein sollte. Auch technisch ist WRC 8 in der Königsklasse angekommen, während der Sound noch definitiv zu wünschen übrig lässt.

Solange man die Kleinigkeiten ausblendet, haben wir mit WRC 8 das umfang- und abwechslungsreichste Rallye-Spiel seit sehr langer Zeit. Werden die Kinderkrankheit im eventuellen Nachfolger verbessert, haben wohl das perfekteste Rallyespiel.

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